Privatisierung des Klinikums: MLPD unterstützt Bürgerbegehren
Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands
Kreisverband Duisburg-Niederrhein
c/o Jürgen Blumer
Lehrerstraße 77
47167 Duisburg
duisburg@mlpd.de
Das von ver.di initiierte Bürgerbegehren gegen die weitere Privatisierung des Klinikums Duisburg wird von der MLPD (Marxistisch-Leninistische-Partei-Deutschlands) Kreis Duisburg/Niederrhein unterstützt. Die Privatisierung von kommunalen Einrichtungen ist weder eine Lösung für die kommunalen Finanzen, noch für die Situation der Beschäftigen im Klinikum, ganz zu Schweigen für die der Patienten. Allerdings ist auch der Verbleib in öffentlicher Hand keine Garantie für eine Verbesserung der jetzigen Situation im Klinikum. Bereits unter Geschäftsführer Reinhard Isenberg wurden Arbeitsplätze abgebaut, die Azubis nicht übernommen, während andererseits massiv Überstunden verfahren werden und viele Stationen unterbesetzt sind. Dazu erklärt Jürgen Blumer, Kreisvorsitzender der MLPD: „Die Duisburger fordern mit Recht, bei solchen wichtigen Entscheidungen, wie dem anteiligen Verkauf des Klinikums, mitreden zu können. Ein Bürgerentscheid ist ein geeignetes Mittel, die Ablehnung der Bevölkerung deutlich zu machen und Kräfte für den Protest zu sammeln. Die MLPD wird daher die Unterschriftensammlung und das Bürgerbegehren nach Kräften unterstützen. Noch wichtiger wird allerdings ein gemeinsamer, aktiver Widerstand von Patienten, Beschäftigten und Bevölkerung sein.“
