Kampf um jeden Arbeitsplatz wie in Rheinhausen, Vorwärts zur Arbeiteroffensive
Der Anlass der Veranstaltung und Feier ist der Beginn des Arbeitskampfs in Rheinhausen, der in den 80er
Jahren den Übergang zur Arbeiteroffensive einleitete und deshalb strategische Bedeutung hatte und heute noch hat.
„Kämpfen wie in Rheinhausen“ wurde zum geflügelten Wort. Rheinhausen steht für eine heftige Richtungsentscheidung in der Arbeiterklasse.
Die Bedeutung des 7-Tage-Streiks lag darin, dass es „erstmals zu einem offenen, wenn auch nur zeitweiligen Bruch der Mehrheit der kampfbereiten Stahlarbeiter mit den reformistischen Ausweichmanövern [kam].“ (Revolutionärer Weg Nr. 26, S. 142.)
Es ist also eine Frage des Kampfs um die Denkweise, wie man Rheinhausen auswertet, welche Schlüsse man zieht usw. Dazu soll die Veranstaltung einen Beitrag leisten und mithelfen, die positiven Schlussfolgerungen aus dem Kampf in Rheinhausen zu popularisieren und die strategische Bedeutung der Arbeit in Betrieben und Gewerkschaften verdeutlichen. Der Arbeitskampf in Rheinhausen entwickelte einen Standard des Kampfs in einzelnen Großbetrieben, verbunden mit der Unterstützung durch die Bevölkerung. Heute haben sich neue Anforderung an die Kämpfe herausgebildet, konzern- und branchenweite Kämpfe, mit offensiver und demokratisch gewählter Streikführung, Torbesetzungen, breitester Solidarität der Bevölkerung, wie er mit dem Opel Streik 2004 entwickelt wurde.
Die Veranstaltung der MLPD soll diese Auseinandersetzung beleuchten und mit einem vielseitigen und interessanten Kulturprogramm die Lehren aus dem Arbeitskampf, sowohl für die heutigen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen, als auch für die Jugend verdeutlichen.
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