Internationales Bündnis setzt sich gegen Verbot durch

Dokumentiert die Pressemitteilung des internationalen Bündnis



Internationales Bündnis setzt sich gegen Verbot durch

Demonstration gegen türkische Nationalisten und Krieg im Nordirak in Duisburg Hamborn

Am kommenden Samstag den 1. Dezember ruft ein Bündnis aus türkischen, kurdischen und deutschen Vereinen und Parteien zu einer Demonstration unter dem Motto „Gegen nationalistische Angriffe und Kriegsdrohungen“ auf.
Die Versammlung beginnt um 13 Uhr mit einer Auftaktkundgebung auf dem Parkplatz der Rhein Ruhr Halle und führt anschließend durch Hamborn.

Das internationale Bündnis protestiert damit gegen den Aufmarsch türkischer Nationalisten in Duisburg Marxloh am 28.10.
In Deutschland und Europa haben zahlreiche solcher Aktionen stattgefunden, bei denen es auch zu Übergriffen kam, in der Türkei finden weiterhin Angriffe auf Kurden und türkische Oppositionelle statt.
Gleichzeitig droht die türkische Regierung weiterhin mit einem militärischen Einmarsch in den Nordirak.

Das Bündnis lädt alle Menschen ein, gemeinsam für ein friedliches Miteinander und gegen nationalistische Mobilisierungen zu demonstrieren.

Gerade im Norden Duisburgs, in dem viele unterschiedliche Nationalitäten und Kulturen zusammenleben, ist Toleranz und Dialog auf Augenhöhe unverzichtbar. Nationalisten, die darauf abzielen, andere Volksgruppen zu diffamieren, darf kein Forum geboten werden.

Der Demonstration ging ein kurzer Rechtstreit mit dem Duisburger Polizeipräsidium voraus. Ursprünglich sollte die Protestaktion im Duisburger Norden untersagt werden, lediglich in der Stadtmitte wurde eine Genehmigung in Aussicht gestellt. Erst nach dem Widerspruch eines Rechtsanwaltes wurde Hamborn als Veranstaltungsort vereinbart.
Wir weisen erneut darauf hin, dass die türkischen Nationalisten aus dem Umfeld der MHP (Partei der Nationalen Bewegung) Ende Oktober ohne vorherige Genehmigung durch Marxloh marschieren konnten.

Es bleibt zu hoffen, dass zukünftige Demonstrationen gegen Nationalismus und Krieg wieder ohne vorherigen Rechtsstreit und Verbote stattfinden können, wie dies auch in den letzten Jahren der Fall war.


Duisburger Netzwerk gegen Rechts

Artikelaktionen
Termine in Nordrhein-Westfalen
Dortmund: Studiengruppe zum Buch "Morgenröte der internationalen sozialistischen Revolution" (nicht nur für Einsteiger).
20.05.2012 11:00 - 13:00 Uhr
Ort: Dortmund: Union Gewerbehof, Huckarder Straße 10.
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Bergkamen: "Morgenröte der internationalen sozialistischen Revolution",
20.05.2012 11:00 - 13:00 Uhr
Ort: Bergkamen: BergAuf-Treff, Jahnstr. 93
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Wuppertal: Die Palästinensische Gemeinde Wuppertal e.V. lädt zur Veranstaltung "Solidarität mit Palästina"
20.05.2012 15:00 - 17:00 Uhr
Ort: Wuppertal: Alte Feuerwache, Gathe 6
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Bochum: "Morgenröte der internationalen sozialistischen Revolution",
22.05.2012 19:15 - 21:15 Uhr
Ort: Bochum: Bahnhof Langendreer, Raum 4.
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Münster: Initiativgruppe.
22.05.2012 20:15 - 22:15 Uhr
Ort: Münster: CUBA, Achtermannstraße 10–12.
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Hattingen: "Morgenröte der internationalen sozialistischen Revolution".
30.05.2012 18:30 - 20:30 Uhr
Ort: Hattingen: Bürgertreff Blankenstein, Marktplatz 4
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Recklinghausen: "Morgenröte der internationalen sozialistischen Revolution".
06.06.2012 18:30 - 20:00 Uhr
Ort: Herten: Siebenbürgerhaus, Hermannstädter Platz 2-4.
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Münster: "Morgenröte der internationalen sozialistischen Revolution".
12.06.2012 20:15 - 22:15 Uhr
Ort: Münster: Cuba, Achtermannstraße 10-12.
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