Kondolenzschreiben an die Angehörigen von Edgar Nouvi
Mit Bestürzung haben wir vom Tod von Edgar am 6. Januar 2008 gehört. Wir wussten um seine Krankheit, nicht jedoch, dass es so schlecht um ihn stand.
Mit Edgar verlieren wir einen wahren Freund und einen wertvollen Menschen.
Wir haben Edgar in zahlreichen gemeinsamen Aktionen, Veranstaltungen,, Diskussionen und auch privat als einen sehr bescheidenen Menschen mit einem sehr großen Herz kennen gelernt. Trotz seiner äußerst schwierigen persönlichen Situation gab es bei ihm nie ein Jammern.
Er kämpfte gegen Unterdrückung, Ausbeutung und die Verfälschung der Wahrheit, über die Zustände vor allem in seinem Heimatland Togo, aber auch hier in Deutschland. Er bemühte sich die Emigranten aus Afrika politisch zu organisieren und so einen Beitrag zur Entwicklung der kämpferischen Opposition in Togo zu leisten.
Er beteiligte sich auch aktiv am Kampf hier in Deutschland, gegen Faschismus, an der Montagsdemo und vielen anderen Gelegenheiten, und fühlte sich mit der MLPD im Kampf für den Sozialismus verbunden. Er lebte diesen Kampf und resignierte bis zuletzt nicht, trotz großer Probleme. Seine Krankheit raubte ihm immer mehr die Kraft, für diesen Kampf und siegte am Schluss.
Wir trauern um ihn und werden sein Andenken als Kämpfer für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung bewahren.
Im Auftrag
Duisburg, den 11. Januar 2008
